Ausgebildet oder ausgenutzt

Gutes Praktikum Schlechtes Praktikum 

Wer sind sie, die ewigen Praktikant_innen? Wer ist sie, die Generation Praktikum? Mythos? Realität? Studien zufolge ist das Praktikum nach dem Studium OUT. Das Praktikum während des Studiums ist IN. Zwischen Bachelor und Master sammeln die meisten Studierenden ihre Praxiserfahrungen, füllen mit Praktika die Lücken ihres Lebenslaufs. Viele sind zufrieden bis sehr zufrieden, sagen die Studien. Doch warum gibt es dann Qualitätsmanager_innen, die den Unternehmen auf die Finger schauen? Zu Wort kommen der Wissenschaftler Kolja Briedis, die Chefin der Initiative Fair Company Elke Neuhard. Zwei Frauen, ein Mann berichten von ihren Erfahrungen.

Eine Miniatur über das Praktikum und seine vielen Gesichter.

SWR 2 Sonntags-Matinee

Schwerpunkt Prinzip AAL (Andere Arbeiten Lassen).

1. Mai 2016, 9 bis 12 Uhr

Das Stück übers Praktikum läuft am Ende der zweiten Stunde (gegen 10.40 Uhr)

Der Link zur Sendung

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/matinee/swr2-matinee-andere-arbeiten-lassen-das-aal-prinzip/-/id=660804/did=17148226/nid=660804/wcd62r/index.html

Fair Company

Arbeitgeberinitiative für Studierende und Berufseinsteiger

Projektleitung: Elke Neuhard

An der Rechtschule 1-3

50667 Köln

Telefon: 02 21/47 44 58-13

http://www.faircompany.de

Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

„Karrieren Promovierter“ (Panel zum Verbleib von Personen mit Promotionsabschluss)

Projektleitung: Kolja Briedis

Lange Laube 12

30159 Hannover

Tel.: 0511 450670-987

http://www.dzhw.eu

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Songs und ihre Substanz

Drogen in der POP-Musik

Der Link zum WDR 5 – Feature

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-neugier-genuegt-das-feature/audio-feature—high-songs-und-ihre-substanz-100.html

WDR 5 Neugier genügt – das Feature | 18.04.2016 | 21:24 Min.

Sie singen von verrückten Diamanten, von Lucy im Himmel, von Kokain und weißen Hasen. Musikschaffende experimentieren mit Drogen, verleiben sie ein, lassen sie wirken. Die Texte lesen sich als oft als Selbsterfahrungs-Trips, mehr oder weniger verdeckt. – AutorIn: Claudia Friedrich

Drogen und POP

Songs und Codes

4/20 Deep Purple Molly LSD Marihuana XTS Speed City of Syrup Heroin White Rabbit Purple Drank White Wedding 

Die Geschichte der Popsongs ist voll mit Anspielungen und direkten Ansagen. In der WDR 5-Sendung „Neugier Genügt“ reise ich durch die Geschichte der Pop-Musik und beleuchte ihre Beziehung zu illegalen Drogen. Zu Wort kommen der Soziologe Bernd Werse und die Schriftstellerin Cécile Wajsbrot. Drei Frauen und ein Mann erinnern sich an ihre ganz eigenen Erfahrungen mit den psychoaktiven Substanzen, an ihre Abenteuer, Popstars,  Rebellionen.

WDR 5

Neugier genügt

18. April

10 Uhr

Ein Klick auf den folgenden Link führt zur Pressemitteilung zum Feature auf der WDR 5-Seite.

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/drogen-110.html

Literatur zum Thema

NEU

Wajsbrot, Cecile: Eclipse. Roman. Verlag Matthes & Seitz. Berlin 2016

Primär

Dylan, Bob: Chronicles. (Volume 1). Kiepenheuer & Witsch. Köln 3/ 2011

Love, Courtney: Dirty Blonde. Die Tagebücher. Kiepenheuer & Witsch. Köln 2007

Smith, Patti: Just Kids. Die Geschichte einer Freundschaft. Kiepenheuer & Witsch. Köln 2010

Sekundär

Werse, Bernd: Cannabis in Jugendkulturen. Kulturhistorische und empirische Betrachtungen zum Symbolcharakter eines Rauschmittels. Archiv der Jugendkulturen Verlag. Berlin 2007

Peters, Sebastian: Ein Lied mehr. Zur Lage der Nation. Politische Inhalte in deutschsprachigen Popsongs. Archiv der Jugendkulturen Verlag. Berlin 2010

Rocker, Tom (Hg.) Der Hanfreport. Verlag Thomas Tilsner. Berlin 2002

Wicke, Peter: Rock und Pop. Von Elvis Presley bis Lady Gaga. Verlag C.H.Beck. München 2011

Vera © CF
Vera war ein Teenager, suchte den Swing und das Abenteuer, sah Easy Rider In einem Kino in Amsterdam, tat, was „richtige Hippies“ tun. In der Musik konserviert sie die Erinnerung. © CF
Ruth © CF
Die Aufkleber sind ein Relikt aus Jugendtagen. Ruth trampte nach England, spielte Gitarre, schwärmte für Donovan und Mick Jagger. Noch heute ist sie ein Hippie, innerlich. © CF

Drogen in der Pop-Musik

High

Songs und ihre Substanz

Sie singen von verrückten Diamanten, von Lucy im Himmel, von Kokain und weißen Hasen. Musikschaffende experimentieren mit Drogen, verleiben sie ein, lassen sie wirken. Die Texte lesen sich als oft als Selbsterfahrungs-Trips, mehr oder weniger verdeckt.

Die Popmusik der 1960er und 70er Jahre ist reich an Drogen-Songs. Sie sind Ausdruck eines kollektiven Lebensgefühls, der Rebellion, der eigenen Erfahrung. Nicht zuletzt sind sie das Erbe einer langen Tradition. Bereits im Schamanentum wurden halluzinogene Substanzen mit Musik verbunden. Beides wirkt im selben Gehirnzentrum, erweitert das Bewusstsein, zielt auf die Sinne. Auch in religiösen Hochburgen Indiens gelten die Elixiere als Katalysator für den Weg in die Vollkommenheit.

Die Hippie-Bewegung referiert auf jenes Erbe, so wie es ihre unmittelbaren Vorgänger taten. Jazz-Musiker wie Louis Armstrong setzten sich für die Legalisierung von Marihuana ein. Sie waren es, die mit ihren Drogensongs der Pop-Musik den Weg bereiteten. Drogen sind Symbole und Figuren, stiften Kultur und Krieg. Viele haben überlebt, viele sind tot. Claudia Friedrich begibt sich auf einen langen Trip.

 

Radiofeature

WDR 5

Neugier Genügt

18. April 2016

10 Uhr

Empfindsames Erröten

Wenn der Körper macht, was das SELBST nicht will

Steht die Schüchternheit ins Gesicht geschrieben? Nein. Erröten ist kein ausschließliches Symptom für Schüchternheit. Im Gegenteil: Jeder zweite Mensch wird rot. Dann glüht der Kopf und die Betroffenen haben das Gefühl, dass sie eine Hitzewelle überkommt. Dabei wird alles heißer gekocht. Die Haut erwärmt sich um nicht mal ein Grad Celsius.

Wer wird schon gern rot und noch dazu in Gesellschaft? Fast niemand. Und wozu soll das Erröten gut sein? Ich hörte mich um, ohne rot zu werden. Oder vielleicht doch?

Eine Miniatur über die Schamesröte

in der Sonntagsmatinee auf SWR 2 (Hörfunk)

Sonntag, 17. April 2016

9 bis 12 Uhr

Der Link zur Sendung

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/matinee/swr2-matinee-rot-tut-not-etwas-mehr-scham-bitte/-/id=660804/did=17067716/nid=660804/72byu5/index.html