Von der Alchemie des Eintopfs

Suppenwunder

SWR 2 Matinee am 26. November 2017

9 bis 12 Uhr: Suppen

Mein Audiostück läuft zwischen 9 und 10 Uhr

Miniatur über Suppen – Genuss, Kultur und Medizin

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Suppen sind mehr als Sattmacher: Sie stiften Kultur © CF

Seit Menschengedenken werden Suppen gekocht, überall auf der Welt. Suppen sind Urspeisen. Alles wird in einen Topf geschmissen, gekocht, gewürzt, geklärt, gebunden. Und das soll schmecken? Ja, sagen die einen. Nee, sagen die anderen. Außerdem ist das viel zu umständlich und zeitraubend. Instantsuppen machen’s doch auch. Wasser drauf, aufkochen. Fertig. So leicht lässt sich eine gute Suppe nicht abspeisen. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, kommt nicht mehr von ihr los. Immerhin löffeln wir hierzulande rund 100 Teller Suppe im Jahr. Doch längst werden nicht alle Teller in der eigenen Küche serviert. Viele gehen dafür ins Restaurant, ohne zu wissen, dass dieser Ort eine besondere Beziehung zu Suppen hat.

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Im Atelier von Arpad Dobriban: Auf dem Gasbrenner steht seit sechs Stunden der Suppentopf © CF

Ich sprach mit der Suppenbuch-Autorin Anne Simons (Die Suppenapotheke) über die Wunderwirkung von Brühen; und ich besuchte ein experimentierfreudiges Grüppchen, das eine Rezeptur aus der römischen Antike nachkochte: Linsenbrei mit Kastanien. Ind er Küche herrschte Chaos, denn alles wurde per Muskelkraft, Mörser und Messer geschnitten, gestampft, zerrieben. Schließlich kam alles in den Topf und dann wurde geschmaust.

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Die Küche ist sein Atelier. Arpad Dobriban an der Tafel © CF

Außerdem war ich zu Gast im Atelier von Arpad Dobriban. Seine Kunst ist das Kochen. Sein Material sind frische Zutaten wie Gemüse und Fleisch. Seine Idee liegt im Geschmack. Für Nam June Paiks Meisterschüler Arpad Dobriban ist der Geschmack ein Kommunikationsmittel zwischen Speise und Körper. Suppen lässt er ewig kochen: Stunden, Tage, Monate. Im langen Köcheln liegt eines der Geheimnisse einer guten Tasse Brühe.

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Arpad Dobriban erforscht Speisen und ihren Ursprung. Seine ungarisch- armenischen Vorfahren nutzten Hurut. „Das ist gesäuerte Milch, die getrocknet und mit Kräutern versetzt wird. Sie ist ein Würzmittel für Suppen. Hurut ist in vielen Ländern bekannt und beliebt: Mongolei, Irak, Iran, Türkei, Griechenland, Schweiz.“ © CF

Literatur

Simons, Anne: Die Suppenapotheke. Brühen, Fonds und Essenzen, die stärken und heilen. Traditionelles Heilwissen heu entdeckt. Knaur Verlag. München 2016

Meurers-Balke, Jutta/ Kaszab-Olschewski, Tünde (Hg.): Grenzenlose Gaumenfreuden. Römische Küche in einer germanischen Provinz. Verlag Philipp von Zabern. Mainz 2010

Adressen

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Der Künstler Arpad Dobriban © CF

Arpad Dobriban (Fotograf und Künstlerkoch)

Alleestraße 21

42781 Haan

Mobil: 0172-2010760

kochen@arpad-dobriban.de

www.arpad-dobriban.de

Neudorfer Suppenmuseum (Erzgebirge)

http://www.suppenmuseum-neudorf.de

Karlsbader Straße 164

09465 Sehmatal-Neudorf

Deutsches Suppeninstitut

https://suppeninstitut.wordpress.com

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© CF
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Paranormale Ermittlungen in Abtei

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Lost Place: Abtei Marienberg in Boppard © CF

Kloster Marienberg in Boppard

SWR 2 Matinee am 19. November 2017

9 Uhr bis 12 Uhr – Thema „Geister“

Mein Stück ist der Eröffnungsbeitrag

Die Geister der Abtei

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Bizarrer Sound: Alex Hardt bei der Arbeit © CF

Die Abtei in Boppard hat eine lange Geschichte. Als ein Benediktinerinnenkloster wurde sie um 1200 gegründet. Bis zur Säkularisierung im 18. Jahrhundert lebten Nonnen am Berg im mittelalterlichen Boppard.

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Äbtissin Adelheid © CF

Nach ihrer Vertreibung war der barocke Bau Soldatenquartier, Lazarett, Finanzschule, Kurort, Mädcheninternat.

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Kein Licht: Seit Jahrzehnten steht der Gebäudekomplex leer © CF

Seit Mitte der 1980er Jahre steht der Komplex leer und verfällt. Aber ist das Haus wirklich so leer?

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Im Keller: AnDaPaVa_Ein Teil des Teams für paranormale Ermittlungen © CF

AnDaPaVa nahm den Ort genauer unter die Lupe und machte interessante Entdeckungen.

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Mel-Meter: Andreas Schipper, Gründer von AnDaPaVa, mit einem Standardinstrument für paranormale Ermittlungen © CF

Hinter AnDaPaVa steht ein zwölfköpfiges Team, das paranormale Ermittlungen durchführt. „Sage ich Ghosthunter, wissen sofort alle, was ich meine“, sagt AnDaPaVa-Gründer Andreas Schipper. „Doch der Begriff greift viel zu kurz. Wenn wir nach etwas jagen, dann höchstens nach Beweisen.“

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9,8 Grad Celsius: Andreas Schipper misst per Mel-Meter Störungen im elektromagnetischen Feld und die Temperatur. © CF
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Gegen Mitternacht: Mona Brand © CF

Zwei Stunden vor dem Treffen mit AnDaPaVa: Mein Begleiter Alexander Hardt, ein Soundartist, und ich begaben uns in den drei Stockwerke hohen Bau.

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Vom Keller: Treppe zum Erdgeschoss © CF
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Zimmerfluchten mit Stuckdecken © CF

Wir zwängten uns durch dunkle Gänge, hörten merkwürdige Klopfzeichen in einem Schrank. Dielen knarzten. Regen tropfte durch ein Dach. Grusel überkam uns und kroch bis in die letzte Faser unseres Seins.

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Volles Rohr © CF
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Dieter Goebel (AnDaPaVa) ƒ CF

Endlich kam AnDaPaVa. Drei Männer, drei Frauen errichteten ein Basislager im Erdgeschoss, aktivierten Infrarotlichter, Fullspektrum-Kameras, eine App für paranormale Ermittlungen, Messgeräte namens Rem Pod und Mel-Meter. Die Instrumente sollen helfen, die Kommunikation mit Wesenheiten aufzunehmen, sofern sie in den Gemäuern weilen.

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Im Bild: Uwe Seidel (AnDaPaVa) filmt mit der Fullspektrumkamera. © CF

Auch das 21. Jahrhundert vertreibt sie nicht, die Gespenster, Seelen, Geister, Erscheinungen, Wesenheiten, Entitäten. Sie sind Gestalten ohne Gestalt, sind nicht von dieser Welt, aber auch von keiner anderen. Sie sind Grenzgänger, Außenseiter, Rebellen, die in die aufgeklärte Gesellschaft einbrechen und die sauberen Trennungen zerstören wie Leben versus Tod, Volkskult versus Naturwissenschaft, Magie versus Beweis.

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Zweiter Stock: Alex Hardt © CF

Links

Paranormale Ermittler_innen

Alex Hardt (Soundartist)

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2 Uhr morgens © CF

 

Anna Maria van Schurman

Frommes Genie

1607: Geburtstag der Universalgelehrten Anna Maria van Schurman

5. November 2017

ZeitZeichen

WDR 5 und WDR 3

9.45 Uhr und 17.45 Uhr

Der Link zur Sendung

Portrait über Anna Maria van Schurman

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Im Martena-Haus in Franeker: Manon Borst (Kunsthistorikerin, Museumsdirektorin) mit Selbstbildnis von Anna Maria van Schurman (das erste Pastellgemälde in den Niederlanden) © CF

Sie war ein Multitalent in der Zeit des Barock. Anna Maria van Schurmann beherrschte zwölf Sprachen, studierte Naturwissenschaften, betrieb Musik und Malerei (s. Titelbild, ein Selbstbildnis mit Utrechter Glockenturm). Sie korrespondierte mit Gelehrten wie René Descartes, diskutierte über die Frage, ob einer christlichen Frau wissenschaftliches Studium anstehe.

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Im Dom St. Martin in Utrecht: Pieta van Beek (Literaturwissenschaftlerin, Anna Maria van Schurman-Forscherin) rollt eine rund sechs Meter lange Buchrolle aus, die Leben und Werk der Gelehrten dokumentiert © CF

Anna Marias Mutter war Deutsche, der Vater Niederländer. Sie waren adlig, protestantisch, Glaubensflüchtlinge. Jahrzehnte nach der Kirchenspaltung versank Europa in blutigen Religionskriegen, die beide Familien zur Flucht nach Köln zwangen.

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Pieta van Beek liest aus dem Gedicht über den Unterschied zwischen Utrecht und Köln von Anna Maria van Schurman © CF

Um 1600 war Köln ein liberalerer Ort als Antwerpen oder Neuss, die Heimatstädte der Eltern. Doch zunehmend waren Reformierte auch in Köln Repressalien ausgesetzt, wurden Zielscheibe von Verfolgungswellen und gründeten geheime, calvinistische Gemeinden. In solch einer Gemeinde lernten sich vermutlich Eva von Harff und Frederic van Schurman kennen. Sie heirateten, bekamen zwei Söhne, bevor am 5. November 1607 das dritte Kind geboren wurde: Anna Maria van Schurman. Sie war drei Jahre alt, als die protestantische Familie das katholische Köln verließ und ins liberale Utrecht migrierte, einer Hochburg des Calvinismus..

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In einem römischen Kellergewölbe: Der Ursprung Utrechts liegt in einer Römersiedlung am ehemaligen Flusslauf des Rheins. © CF
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Martena-Haus im friesischen Franeker: Anna Maria van Schurman war ein Teenager, als die Eltern nach Franeker zogen, in der die zweitälteste Universität der Niederlande stand. Das mittelalterliche Schloss im friesischen Stil beherbergt eine einzigartige Anna Maria van Schurman-Sammlung: Gemälde, Schriften, Objekte aus dem Privatbesitz der Gelehrten. © CF

In Franeker lebte die Familie kaum ein jähr, als der Vater plötzlich starb. Einige Jahre später kehrte die Tochter nach Utrecht zurück.

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Wohnhaus achter den Dom, hinter dem Dom: Eine Gedenktafel in der Fassade erinnert an die einstige Bewohnerin Anna Maria van Schurman. Hier besuchte sie Christina von Schweden in Männerkleidern. © CF

Mit knapp 30 Jahren genoss die Privatgelehrte Anna Maria van Schurman internationale Anerkennung. Anlässlich der feierlichen Eröffnung der Universität schrieb Anna Maria van Schurman ein viel beachtetes Poem auf Latein, in dem sie in einem Satz den Ausschluss der Frauen kritisierte. Kurze zeit später saß sie selbst im Vorlesungssaal als erste Studentin Europas.

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In der Aula der Universität Utrecht: In eben diesem Saal wurde 1579 die Republik der vereinigten Niederlande gegründet, die das Goldene Zeitalter einläutete, rund 100 Jahre nach der Reformation, die die Kirche des Westens in zwei Konfessionen teilte. © CF
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Anna Maria van Schurman saß neben der Tür, in einer loge gril, einem vergitterten Holzverschlag, mit Stoff überzogen, damit die Studenten nicht abgelenkt werden. © CF

„Schreckliche Zeiten“, sagt Matthys Gras. Absolvent der Uni Utrecht. Nicht vorstellbar für den Kommilitonen aus dem 21. Jahrhundert. Anna Maria van Schurman kennt Matthys Gras durch die Glocke, die im Uniturm hängt. Er nimmt den Weg über die alte Holztreppe auf den Dachboden.

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Auf dem Dachboden der Universität in Utrecht: Matthys Gras absolvierte an dieser Uni sein Studium. © CF
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Der Schlegel führt ins Gebälk zur Glocke, die seit 2010 alljährlich das akademische jähr einläutet. Die Glocke ist Anna Maria van Schurman gewidmet. Am Glockenrand steht ein Zitat „O Utrecht, liebe Stadt hoe sound‘ ick U vergeeten“ © CF
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Dom und Dach der Aula: Hier entwickelte Anna Maria van Schurman ihre Lehren und ihr theologisch wissenschaftliches Hauptwerk mit dem Titel Dissertatio, in dem sie den Beweis erbrachte, dass Frauen ein Wissenschaftsstudium zusteht. © CF
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Im alten Klostergarten zwischen Aula und Dom mit der Bronzestatue des Utrechter Priesters Hugo Wstinc (14. Jhd.): Hier lief Anna Maria van Schurman zu ihren Vorlesungen. © CF

Ende der 1660er Jahre distanzierte sie sich von ihren Studien und führte im Gefolge des radikalen Reformers Jean de Labadie ein Wanderleben. Ihre Freundin Elisabeth von der Pfalz, Äbtissin eines Damenstifts im westfälischen Herford, gewährte der Gruppe für eine Zeit Asyl. Nach weiteren Stationen erreichte die christliche Kommune das friesische Dorf Wieuward und lebte im Schloss Waltha, 15 Kilometer südlich von Franeker.

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Martina-Haus in Franeker: Ein Raum unterm ist Anna Maria van Schurman gewidmet © CF

Als sie im Mai 1678 starb, war sie für viele nicht mehr die gefeierte Forscherin, sondern nur noch eine fromme Närrin. Heute ist Anna Maria van Schurman vergessen. Fast. Das ZeitZeichen widmet sich dem Universalgenie vor der Kulisse der Religionskriege.

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Manon Borst (Martena-Haus Direktorin) spricht über Anna Maria van Schurman. „Sie war eine Frau, die ihren eigenen Weg gegangen ist. Heute wäre sie Professorin, auf jeden Fall.“ In dem Moment fliegt ein junger Vogel durch den Gedenkraum. © CF
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Manon Borst lacht: „Eine kraai. Eine Krähe. Das ist Anna Maria!“ © CF

Literatur

Beek, Pieta van: De eerste studente. Anna Maria van Schurman (Niederländisch) Stichting Matrijs. Utrecht 2/ 2007

Beek, Pieta van: The first female student. Anna Maria van Schurman (Englisch) igitur. Utrecht online (kostenloser Download)

Beek, Pieta van (Hg.): Verbastert Christendom. Nederlandse gedichten van Anna Maria van Schurman (1607 bis 1678). Den Hertog B.V. Houten

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„She was an early bird“, sagt die Forscherin Pieta van Beek. „Heute würde sie wahrscheinlich für eine grüne Umwelt und eine sozialere Gesellschaft einstehen. Sie wäre die Erste gewesen, die Recycling Klamotten trägt.“ © CF

Brouwer, Marjan: Vrouw van de wereld. Het leven van Anna Maria van Schurman. Museum Martena. Franeker 2007

Schurmann, Anna Maria von: Dissertatio de ingenii muliebris ad doctrinam et meliores litteras aptitudine – Abhandlung über die Befähigung des Geistes von Frauen für die Gelehrsamkeit und die höheren Wissenschaften (1641). Herausgegeben, eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Michael Spang. Zweisprachige Textausgabe. Verlag Königshausen & Neumann. Würzburg 2009

Schurman, Anna Maria van: Eukleria (Ευκλερια) oder Erwählung des besten Teils. Ü: Paulus Hachenberg. Dessau und Leipzig 1783

Spang, Michael: Wenn sie ein Mann wäre. Leben und Werk der Anna Maria van Schurmann 1607-1678. Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Darmstadt 2009

Rullmann, Marit: Anna Maria von Schurmann (IN: Philosophinnen von der Antike bis zur Aufklärung. Bd 1/ S. 166.171) Surkamp Verlag. Frankfurt am Main 1998

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Matthys Gras auf dem Dach der Universität: „Ich kannte ihren Namen nur durch die Uniglocke, die ihr gewidmet ist.“ © CF

Museum Martena
Voorstraat 35
8801 LA Franeker
T (0517) 39 21 92
Museum Martena Haus in Franeker

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St. Pieter in Utrecht: In dieser Kirche saß Anna Maria van Schurman, als Jean de Labadie vor der wallonischen Gemeinde predigte. © CF

Skulptur 57 am Historischen Rathaus in Köln

Anna Maria van Schurman (1607-1678)

Westseite des Turms: zweiter Stock

Bildhauerin: Elisabeth Perger (Übergeben 4.3.1991)

Rathausplatz 2

50667 Köln

Kölner Frauengeschichtsverein (Initiator der Figur)

Kölner Frauengeschichtsverein

Marienplatz 4
50676 Köln

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Im Martena-Haus: Anna Maria van Schurman – Ausschnitt eines Gemäldes von Michiel Janusz. van Mierevelt © CF