Von großen Plänen und kleinen Zufällen

Die Kraft der Vorstellung oder das Projekt vom Planen

WDR 5 Neugier genügt

2. Januar 2018, zwischen 10 und 12 Uhr

20 Minuten Feature

Link zur Fotogalerie und zum Podcast

PlanBar in Bild und Ton

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Wehe, der Strom fließt nicht nach Plan © CF

Planlos sein ist auch bloß ein Plan. Einfach mal querfeldein laufen statt per Smartphone auf Premiumwegen wandern. Einerseits. Andererseits ist Planen ein uraltes Konzept, sich in der Welt zu orientieren. Als die Neandertaler_innen in den unwirtlichen Norden zogen, war die Orientierung überlebensnotwendig, ohne Wege, ohne Kirchturmspitzen, ohne Kompass, geschweige denn GPS. Sie machten sich ein Bild von ihrem Umfeld. Sie hatten einen Plan. Heute ist das Planen ein ausgeklügeltes Konzept, das ganze Gesellschaften entwirft. Zukunftsplanung liegt im Trend. Was wird, was noch nicht ist. Doch was ist, wenn der Zufall auf den Plan gerufen wird?

Dirk van Laak © Scharfscheer
Dirk van Laak (Prof. für deutsche und europäische Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts/ Uni Leipzig) © Scharfscheer

Ich fragte den Historiker Dirk van Laak, unterhielt mich mit Ladeninhaberinnen, einer Zahnärztin und einem Kirchenmusiker über ihren Plan von Beruf und Leben.

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In der Kirche in Borgentreich (Westfalen) steht eine der größten Barockorgeln Europas. Ihre mehr als 3000 Pfeifen aus gehämmerten Blei haben einen festen Platz, so wie es der Plan vorsieht. © CF
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