Magische Ringe

Geometrie der Geister

© CF

WDR 5 Neugier Genügt

3.9.2019

zwischen 10 und 12 Uhr

Link zur Fotogalerie im WDR 5-Internet

Link zum WDR 5-Hörstück über Magische Ringe

Ring auf runder Manege in Cirque Bouffon © CF

Magische Ringe verleihen Macht und ewiges Leben. Sie kennen keinen Anfang und kein Ende, sie nehmen gefangen und schließen aus. Sie bieten Schutz und säen Gefahr. Magische Ringe sind das Scharnier zu unsichtbaren Räumen, in denen Geschöpfe leben, die nicht von dieser Welt sind, aber auch von keiner anderen. 

Zutaten der Magie: Gold, Kupfer, Silber in Raumschale © CF

Magische Ringe entstehen in den Küchen von Alchemist_innen. Die beiden Goldschmiedinnen Katja Voscht und Regina Maresch schneiden, schmelzen, walzen, feilen, sägen, glühen, hämmern, gravieren. Sie arbeiten mit Säure, Tinkturen, Salzen, Pulvern.

Alchemistinnen am Werk © CF

Mitte der 1950er Jahre erschien Lord of the Rings von John Ronald Reuel Tolkins.

John Ronald Reuel Tolkien © Klett-Cotta Verlag

1969 lag die Romantrilogie des britischen Literaturprofessors zum ersten Mal in deutscher Sprache vor, unter dem Titel Herr der Ringe. Jetzt brachte der Klett-Cotta Verlag eine druckfrische, dreibändige Jubiläumsausgabe heraus, in der ursprünglichen Übersetzung von Margaret Carroux. 

Jens Harzer im Treppenhaus des Thalia Theaters © Armin Smailovic/ Thalia Theater)

Magie umgibt den nach dem Schauspieler August Wilhelm Iffland benannten Ring, ein Kronjuwel aus Eisen, mit Diamanten besetzt, der ein Iffland-Portrait umringt, in einen violetten Edelstein geschnitten. Seit mindestens einem Jahrhundert bestimmt der aktuelle Träger per Testament seinen Nachfolger. Nach dem Tod des Schweizer Schauspielers Bruno Ganz im Februar 2019 ging der Ring an Jens Harzer, Ensemblemitglied im Hamburger Thalia-Theater. 

Daniela Imlau sitzt in der Mitte des Rings aus Feldsteinen © CF

Kreisformen entwickeln Energie, wie die neun Feldsteine auf der Wiese im Garten von Daniela Imlau. Sie markieren Feuer, Wasser, Erde, Luft, die Ahnen, den Traum, das Karma. Daniela Imlau ruft sie alle an, bittet das Universum: „Sende Deine Energie in diesen Ring.“

Frédéric Zipperlin gründete Cinque Bouffon. Die Manege ist rund. © CF
Mit dem Rund spielt Frédéric Zipperlins Kunstfigur Le Boul. © CF

Rund läuft es in der Cirque Bouffon – Show Lafolia. Die Truppe erzählt Geschichten mit Reifen, Rädern, Kugeln. Ein rauschhafter Traum im Ring.

Sie sammelt und erzählt Geschichten von Weißdornhecken, Zauberringen, Artus‘ Tafelrunde: Regina Sommer.

Geschichtenerzählerin Regina Sommer © CF

Magische Ringe sind weltweit zu finden, in Mythen, Märchen, der Wirklichkeit. Beherrschen wir sie oder beherrschen sie uns? 

http://www.reginasommer.de/regina_sommer_home.html
Katja Voscht (li.) und Regina Maresch © CF

Katja Voscht (Goldschmiedin) – Kleine Verzierung

Regina Maresch (Goldschmiedin) – Κιττός (Efeu)

Goldschmiedinnen: Areal Böhler Halle 26, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf © CF
Cirque Bouffon © CF
Im September steht das Zelt in Saarbrücken, im Oktober in Bielefeld © CF
Daniela Imlau (Weiherin des Rings) © CF
Ü: Margaret Carroux
Wer den Magischen Ring trägt, kann unsichtbar werden © CF

Aufgefaltet – Fold

Der Rhythmus vom Knicken – The dance of kinks

WDR 5 Neugier Genügt

6. Dezember 2018, nach 10 Uhr

Link zum Hörstück übers Falten – Touch it Hear it Fold it

Link zur WDR Fotostrecke – Touch for the Photogallery in the WDR Web

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Papierkünstler Peter Dahmen schiebt ein Pop up in den Raum © CF

Falten ist lowtech, ist simpel, ist Pop up. Die einen falten Hände, die anderen Papier, die dritten digital, zum Beispiel dann, wenn sie das Wissenschaftsgame Foldit spielen.

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Foldit für Mensch und Tier  © CF

Foldit ist ein Videospiel, das an der Uni Washington in Seattle entwickelt wurde. Die Weltspielegemeinde darf Proteine falten und ihre Ergebnisse an das Institut für Proteinforschung schicken. Ich sprach mit dem Biochemiker Brian Koepnick.

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Ziehharmonikafalten sind Klassiker und zugleich Erinnerungskonzept an die eigene Kindheit © CF

Ohne Falten gäbe es kein Leben, kein Origami, keine Botoxspritzen. In meinem hörspielartigen Feature begebe ich mich in eine Welt der Dinge und des Denkens zwischen Bergfalte und Talfalte.

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Athen (Griechenland), in der Kaserne der Präsidialgarde – a soldier in Athens, wearing a scirt with pleats © CF

Folding is low tech, is life, is complicated, is beauty. We fold hands, paper, clothes. Scientists use the model of origami to explain processes, which happen every second in our body, when aminoacidchains fold themselves into protein-molecules. Paper Engineers creat structures, which pop out a folded card. A radioessay about the mystery of folding.

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The Tailoring in the barracks of the Evzones in Athens (Greece) – In der Schneiderei entstehen die Uniformen der Elitesoldaten. © CF

Der weiße Faltenrock, die Foustanella ist ein nationales Symbol. In der Zeit der Befreiungskriege gegen das Osmanische Reich trugen Rebellen den Faltenrock. The fustanella is a national symbol of Greece. In the time of the Osmanic Empire rebells carried th fustanella as a amour. Today the gardists of the president in Athens (Greece) wear the foustanella, the skirts with 400 pleates on Sunday and on holidays.

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Evangelos Lasos ist the dressmaker of the uniforms. His colleague Despina Politis (left) stiches a foustanella © CF

Literatur

Jackson_Falttechniken
Haupt Verlag. Bern 2015

Jackson_Schneiden und Falten
Haupt Verlag. Bern 2017

Holt, Neil/ Velsen von, Nicola (Hg.): Papier. Material, Medium und Faszinosum. Prestel Verlag. München London New York 2018

Goetschel, Antoine F.: Animal Spa. Die Geschichten des Tieranwalts. (Hg. Global Animal Law Gal Verein). C.F. Portmann Verlag. Küsnacht 2018

Goetschel, Antoine F.: Tiere klagen an. S. Fischer Verlag. Frankfurt am Main 2012 

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Antoine F. Goetschel – Internationaler Berater für das Tier in Recht und Ethik © CF

Antoine F. Goetschel (Anwalt in Zürich)

Global Animal Law GAL Verein

Das Logo ist eine gefaltete Elefantenkuh (s. Titelbild)

Präsident: Antoine F. Goetschel

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Papierdesigner Peter Dahmen kreiert Pop ups © CF

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Aus 2D wird 3D: Das Vorbild ist das Hotel Rothschild 22 in Tel Aviv © CF

Peter Dahmen (Papierdesigner und Pop up-Künstler

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Täuschung durch präzise Faltung: In der Zauberakademie lernen die Lehrlinge, den Dollarschein in eine Spendenquittung zu verwandeln – in the academy of the Magier learn the students, how to fold a dollar note and unfold a receipt © CF

Akademie der Zauberkunst

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Zaubermeister Christian Jedinat © CF

Black Table Magic Theater

Christian Jedinat und René Vander Vreken

Aachenmünchener-Platz 8

52064 Aachen

Lord Byron © CF
Um 1830 portraitierte ein anonymer Maler den englischen Dichter Lord George Gordon Byron vor der Akropolis, gewandet in einer  Foustanella, der Uniform der Rebellen gegen das Osmanische Reich © Benaki Museum

Benaki Museum in Athen (Griechenland)

Museum of greek culture

Im Museum hängen viele Originale aus der Zeit der Befreiungskriege Griechenlands gegen das Osmanische Reich, an denen Philhelenen wie Lord Byron teilnahm.

1 Koumbari St.& Vas. Sofias Avenue. 10674 Athen

Denkmal des unbekannten Soldaten

Syntagma Platz, Athen

Evzonen (Präsidialgarde)

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Evzone Konstantinos Peristeris (re.) und Gardeoffizier Nikolaos Vavlekis (das Foto zeigt Nikolaos Vavlekis in der Uniform der Präsidialgardisten) © CF

Peloponnes – ein Roadmovie

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Katerina Katsatou rezitiert Homer im Theater der antiken Stadt von Messini © CF

ALTES LAND & JUNGE IDEEN

Kreative Kulturen gegen die Krise

WDR 5 Neugier Genügt

10.11. 2018, nach 10 Uhr

WDR 5 – Fotostrecke zum Reisefeature

Link zum Peloponnes-Reisefeature

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Baum auf dem Grundstück von Silver Leaf (Skala, Lakonien)

Seit Beginn der Krise verließen rund eine halbe Million Menschen Griechenland. Die meisten sind zwischen 20 und 40. Wir brachen auf, auf der Suche nach denen, die bleiben, fuhren in den Süden der Peloponnes, zum  westlichen der drei Finger, der ins Ionische Meer ragt.

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Pylos (Messenien) © CF

The Feature is a hommage to all creative people, who have visions and the guts, not to go secure ways, to take a risk and have dreams. We found such people in Greece, on the Peloponnes. We went to the south, vistied Methony, Gialova, Skala. We met the interior architect and hotelowner Angeliki Lappa, the Landlord of the Taverne Elia Rea Sissimopoulou, the Sociologist and farmer Sheila Darmos.

Venezianische Burg in der Hafenstadt Methoni (Messenien) am Inoischen Meer © CF

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Angeliki Lappa im Hotel Achilles in Methoni (Messenien) © CF

Weiter im Süden, im Schatten einer mächtigen venezianischen Burg in Methoni betreibt die junge Innenarchitektin Angeliki Lappa zusammen mit ihrem Mann ein kleines Hotel.

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Angeliki Lappa gab dem Hotel Achilles einen Anstrich in den Farben der Natur und ließ eine Rampe für Menschen mit Behinderung bauen  © CF

Aus Athen kehrte die Innenarchitektin in der Gegend ihrer Kindheit zurück; ein mutiger Schritt, den sie nicht bereut.

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Angeliki Lappa auf der Terrasse des Hotels in Methoni © CF

Ein paar Kilometer nördlich, an den Ufern der Navarino Bucht betreibt Rea Sissimopoulou die Taverne Elia. Eine Athenerin, die in Athen Tourismus studierte und der Arbeit wegen nach Gialova zog.

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Rea Sissimopoulou in Taverne Elia in Gialova © CF

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Sheila Darmos im Olivenbaum. Ihr Traum sind viele Baumhäuser  © CF

Sie verließ den Ort ihrer Kindheit, eine kleine Stadt in der Nähe von Karlsruhe. Sheila Darmos, Tochter eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter, übernahm Silver Leaf, die kleine Farm ihres Vaters in Lakonien, eine der ersten Biofarm in Griechenland.

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Silver Leaf, die familienbetriebene Ölmanufaktur auf dem verwunschenen Grundstück in einem kleinen Ort bei Skala. © CF

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Sheila Darmos betreibt Natural Farming auf ihrem Grundstück in dem kleinen Dorf namens Asprogeia – Weiße Erde © CF

Zwischen Felsen, Weite und Meer wird Nachhaltigkeit gelebt. Gleichgesinnte aus der ganzen Welt kommen zu Silver Leaf.

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Auf dem Hof von Silver Leaf und dem Souther Light Project. © CF

Im Southern Light Project bauen sie gemeinsam an einer Vision vom guten Leben, mit Permakultur, Ökoanbau und selbst gebauten Solaranlagen.

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ADRESSEN UND LINKS DER STATIONEN

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Hotel Achilles

Hotel in Methoni (Messenien)

Mitinhaberin: Angeliki Lappa

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Tina’s House © CF

Inhaberin: Konstantina (Mutter von Angeliki Lappa)

National Road Kalamata. Pylos (Messenien)

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Taverne Elia

Restaurant in Gialova, Pylos (Messenien)

Inhaberin: Rea Sissimopoulou

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Palast des Nestor. Ruine eines mykenischen Landsitzes aus der dem 14. Jahrhundert vor Christus mit Blick auf die Navarino-Bucht © CF

Ano Englianos von Messenien

Palast des Nestors

Ethniki Odos Kiparissias Pilou

Nestor 246 00

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Gythio (Lakonien, Ost-Mani) © CF

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Lost Places am Hafen von Gythio © CF

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© Klassizistische Häuser an den Ausläufern des Taygetos-Gebirges © CF

Silver Leaf und Southern Light Project bei Skala (Lakonien)

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Silver Leaf

Inhaberin: Sheila Darmos

Skala (Lakonien)

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Silver Leaf mit Blick Richtung Lakonischen Golf © CF

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Von Zeichen und Zahlen in der Kabbala

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Gott = 86 = מ (Mem) + י (Jod) + ה (He)+ ל (Lamed) + א (Alef)

Eine Miniatur, die am 24. September in der SWR 2 Matinee ausgestrahlt wurde. Das Stück kann im Netz nachgehört werden. Hier ist der Link.

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/matinee/die-kabbala-religioese-mathematik/-/id=660804/did=20323652/nid=660804/2c0ban/index.html

Die Sängerin und Religionslehrerin Shuli Grohmann (siehe Titelbild) liest aus der Tora. Sie weiß um das Muster, das den Worten zugrunde liegt.

Im 16. Jahrhundert soll ein Rabbi im polnischen Chelm aus einem Lehmklumpen den Golem geformt haben, einen Humanoiden. Etwas später soll sein berühmter Kollege Rabbi Löw im tschechischen Prag eine ebensolche Kreatur geschaffen und ihr Leben eingehaucht haben, mittels einer festgelegten Formel. beide Schöpfer arbeiteten mit Zahlen und Zeichen, kannten sich aus in der Kabbala, einer Strömung der jüdischen Mystik.

„Um den Golem zum Leben zu erwecken, muss man ein Schlüsselwort kennen, das durch die Kombination von Buchstaben zustande kommt“, sagt Andres Kilcher.

Andreas B. Kilcher ist Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft an der ETH Zürich und im Direktorium des Zentrums für Geschichte des Wissens der ETH und der Universität Zürich. Seine Forschungsgebiete sind jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, literatur- und kulturwissenschaftliche Wissensforschung sowie Kabbala- und Esoterikforschung. Mit ihm sprach ich über die Kabbala und die wichtigsten Werke, die geistige Bewegung maßgeblich prägten.

Literatur

Kilcher, Andreas: Die Namen der Kabbala. (IN: Rahden, Wolfert von/ Sommer, Urs (Hg.): Namen. Zeitschrift für Ideengeschichte. Verlag C.H.Beck. München 2013. S. 5-28)

Herrmann, Klaus (Hg. und Ü aus dem Hebräischen): Sefer Jezira. Buch der Schöpfung. Verlag der Weltreligionen (Insel) Frankfurt am Main 2008

Necker, Gerold (Hg. und Ü aus dem Hebräischen und Aramäischen): Sohar. Schriften aus dem Buch des Glanzes. Verlag der Weltreligionen (Insel) Frankfurt am Main 2012

Tyradellis, Daniel/ Friedlander, Michal (HG.): 10+5=Gott. Die Macht der Zeichen. DuMont Verlag. Köln 2004

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Im Hebräischen sind Buchstaben auch Zahlen. © CF 

 

Comic Landmarken bei Scala (WDR 5)

Betrachtet und Erdacht – Die Orte in Graphic Novels und ihre realen Vorbilder

SCALA WDR 5

14. bis 16 August

jeweils 14 Uhr (Wiederholung 21 Uhr)

Wiederholung der WDR 3 Reportagen

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Einen Steinwurf entfernt vom Dorf B. liegt Ovenhausen, die Heimat des jüdischen Händlers Soistmann Behrendt. Im Zusammenhang mit dem Kriminalfall erscheint Name in der steinernen Chronik auf dem Marktplatz: 1783. Ermordung des Handelsjuden Soistmann Behrendt, der Jude Aaron in der Judenbuche von Annette von Droste-Hülshoff. Im Comic heißt das Opfer Adam, was auf Hebräisch Mensch bedeutet. © CF

Landmarke I: Die Judenbuche in Westfalen

Titelbild zeigt eine Szene im Geburtshaus des Protagonisten

14. August, 14 Uhr (Wiederholung 21 Uhr)

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Die Nachbarschaft macht Leo Leowald zum Steinbruch für seinen endlosen Netzcomic „Zwarwald“. Auch Cesar’s Palast, Kölns ältester Nachtclub mit eigenem Bankautomaten, ist Kulisse eines Strips. © CF

Landmarke II: Zwarwald in Köln

15. August, 14 Uhr (Wiederholung 21 Uhr)

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Der Bildersturm im Paulusdom (im Bild vorn) war eine der ersten Amtshandlungen des Täuferkönigs Jan van Leiden. Seine Anhänger zerhackten die Dompforte, zerstörten Marienskulpturen, Jesuskreuze und Taufbecken, bis die Insignien des Glaubens in Scherben lagen. In klaren Bildern beschreibt Lukas Kummer den Ikonoklasmus. In die Szenerie montiert er Motive aktueller Bilderstürme des Islamischen Staates, Fotos aus Palmyra zum Beispiel. Ein anderes Panel (Einzelbild) zeigt den helmlosen Turm der Liebfrauenkirche (zur Zeit eingerüstet hinter dem Dom). Die Haube stürzt zu Boden. Statt dessen krönen Kanonen die Plattform, denn der Belagerungsring um die Stadt zieht sich immer enger. In der Stadt errichtete Jan van Leiden ein Terrorregime. © CF

Landmarke III: Die Gotteskrieger in Münster

16. August, 14 Uhr (Wiederholung 21 Uhr)

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Lukas Kummer, der Zeichner der Graphic Novel „Gotteskrieger“ © CF

Das ist der Link zum Audio und zu einem Artikel mit ein paar ausgewählten Fotos

http://www1.wdr.de/kultur/buecher/comic-zeichnungen-und-reale-vorbilder-100.html

Zwarwald_subversiv © Leo Leowald
Zwarwald © Leo Leowald