Paranormale Ermittlungen in Abtei

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Lost Place: Abtei Marienberg in Boppard © CF

Kloster Marienberg in Boppard

SWR 2 Matinee am 19. November 2017

9 Uhr bis 12 Uhr – Thema „Geister“

Mein Stück ist der Eröffnungsbeitrag

Die Geister der Abtei

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Bizarrer Sound: Alex Hardt bei der Arbeit © CF

Die Abtei in Boppard hat eine lange Geschichte. Als ein Benediktinerinnenkloster wurde sie um 1200 gegründet. Bis zur Säkularisierung im 18. Jahrhundert lebten Nonnen am Berg im mittelalterlichen Boppard.

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Äbtissin Adelheid © CF

Nach ihrer Vertreibung war der barocke Bau Soldatenquartier, Lazarett, Finanzschule, Kurort, Mädcheninternat.

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Kein Licht: Seit Jahrzehnten steht der Gebäudekomplex leer © CF

Seit Mitte der 1980er Jahre steht der Komplex leer und verfällt. Aber ist das Haus wirklich so leer?

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Im Keller: AnDaPaVa_Ein Teil des Teams für paranormale Ermittlungen © CF

AnDaPaVa nahm den Ort genauer unter die Lupe und machte interessante Entdeckungen.

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Mel-Meter: Andreas Schipper, Gründer von AnDaPaVa, mit einem Standardinstrument für paranormale Ermittlungen © CF

Hinter AnDaPaVa steht ein zwölfköpfiges Team, das paranormale Ermittlungen durchführt. „Sage ich Ghosthunter, wissen sofort alle, was ich meine“, sagt AnDaPaVa-Gründer Andreas Schipper. „Doch der Begriff greift viel zu kurz. Wenn wir nach etwas jagen, dann höchstens nach Beweisen.“

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9,8 Grad Celsius: Andreas Schipper misst per Mel-Meter Störungen im elektromagnetischen Feld und die Temperatur. © CF
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Gegen Mitternacht: Mona Brand © CF

Zwei Stunden vor dem Treffen mit AnDaPaVa: Mein Begleiter Alexander Hardt, ein Soundartist, und ich begaben uns in den drei Stockwerke hohen Bau.

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Vom Keller: Treppe zum Erdgeschoss © CF
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Zimmerfluchten mit Stuckdecken © CF

Wir zwängten uns durch dunkle Gänge, hörten merkwürdige Klopfzeichen in einem Schrank. Dielen knarzten. Regen tropfte durch ein Dach. Grusel überkam uns und kroch bis in die letzte Faser unseres Seins.

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Volles Rohr © CF
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Dieter Goebel (AnDaPaVa) ƒ CF

Endlich kam AnDaPaVa. Drei Männer, drei Frauen errichteten ein Basislager im Erdgeschoss, aktivierten Infrarotlichter, Fullspektrum-Kameras, eine App für paranormale Ermittlungen, Messgeräte namens Rem Pod und Mel-Meter. Die Instrumente sollen helfen, die Kommunikation mit Wesenheiten aufzunehmen, sofern sie in den Gemäuern weilen.

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Im Bild: Uwe Seidel (AnDaPaVa) filmt mit der Fullspektrumkamera. © CF

Auch das 21. Jahrhundert vertreibt sie nicht, die Gespenster, Seelen, Geister, Erscheinungen, Wesenheiten, Entitäten. Sie sind Gestalten ohne Gestalt, sind nicht von dieser Welt, aber auch von keiner anderen. Sie sind Grenzgänger, Außenseiter, Rebellen, die in die aufgeklärte Gesellschaft einbrechen und die sauberen Trennungen zerstören wie Leben versus Tod, Volkskult versus Naturwissenschaft, Magie versus Beweis.

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Zweiter Stock: Alex Hardt © CF

Links

Paranormale Ermittler_innen

Alex Hardt (Soundartist)

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2 Uhr morgens © CF

 

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„Wellness“ im Kloster Arenberg

Heilende Liebe

Zwischen Vitalzentrum und Mutterkirche

SWR 2 Matinee mit Schwerpunkt „Klöster“

Mein Stück über das Kloster Arenberg ist die Eröffnungspforte der Sendung

Sonntag, 1. Oktober 2017

9 Uhr

Das ist der Link zur Sendung

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/matinee/swr2-matinee-am-1-oktober-2017-kloester/-/id=660804/did=20098358/nid=660804/1d6ts6c/index.html

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In die Stille tauchen: Weg zum Gästehaus „Haus Marianum“ des Klosters Arenberg © CF

Auf einem Hügel über Koblenz liegt das Kloster Arenberg, eine weitläufige Anlage, gebettet in Parks, Streuobstwiesen, Kräutergärten. Rund 60 Dominikanerinnen leben hier in der Klausur, einem 150 Jahre alten Gebäudekomplex aus roten Klinkern, folgen dem täglichen Ritual der Stundengebete. Zusammen mit weltlichen Angestellten betreiben sie ein Vitalzentrum und ein Gästehaus. Tourist_innen pilgern auf den Hügel, suchen Heilung, Seelsorge oder einfach nur Wellness. Wellness? In einem Kloster?!

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Den Klang spüren: Claudia Ruech (Physiotherapeutin und Leiterin des Vitalzentrums) © CF

Seit 2000 geht der Frauenorden einen ungewöhnlichen Weg. Mit einer Vision und viel Geld ließen sie das Gästehaus aus hellem Sandstein bauen. Für ihr hoch modernes Vitalzentrum holten sie sich Therapeut_innen ins Haus, die verschiedene Techniken aus vielen Kulturkreisen anbieten: Klangmassage, Shiatsu, japanisches Heilströmen, Qui Gong.

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Der Bestimmung folgen: Scholastika Jurt (Generalpriorin der Schwestern der heiligen Katharina von Sienna im Orden des heiligen Dominikus) © CF

Andere Klöster kämpfen ums Überleben. Ihre Pforten schließen für immer oder öffnen sich für andere Zwecke. Viele Anlagen werden umgewidmet, sind Flüchtlingsunterkünfte, Kosmetikfirmen, Eigentumswohnungen. Ein Grund ist, dass die Bewohnerschaft älter wird und der Nachwuchs ausbleibt. Auch die Arenberger Dominikanerinnen sind im Schnitt um die 80. Doch ihr Konzept trifft den Nerv der Zeit, ohne dass es das Klosterideal der Gründerin Cherubine Willimann verrät. Ihre Formel lautet: Heilende Liebe.

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Zu sich selbst finden: Das Labyrinth von Chartres auf einer Wiese vor dem Kloster Arenberg © CF

Im kommenden Jahr feiert Kloster Arenberg 150 jähriges Bestehen. Ich besuchte den Orden und das Vitalzentrum, erlebte ein Stundengebet und Wellness im besten Sinne.

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Nach außen gehen: Jessica Bock und Schwester Siegfrieda an der Rezeption im Gästehaus © CF

Kloster Arenberg

http://www.kloster-arenberg.de

Cherubine-Willimann-Weg 1, 56077 Koblenz

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Zu Gott sprechen: Turm der Mutterhauskirche © CF

Akustische Signale in der Binnenschifffahrt

Schall und Schiff – Wenn das Typhon hupt

Leinen los © CF
Blick auf den Schwimmanleger © CF

SWR 2 Matinee

10. September 2017, 9-12 Uhr

Nach 11 Uhr läuft mein Beitrag

MS RheinFantasie © CF
MS RheinFantasie © CF

Hier ist der Link zur Reportage

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/matinee/schallsignale-in-der-schiffahrt-wenn-es-auf-den-wasserstrassen-hupt/-/id=660804/did=20250892/nid=660804/dzllp7/index.html

Harald Kampe (Schiffsmanager) © CF
Der Schiffsmanager Harald Kampe © CF

Wer sein Schiff über den Rhein lenken will, muss ein Rhein-Patent absolvieren. Jede Kurve, jede Untiefe, jede Klippe muss im Schlaf abgerufen werden können. Die Schifffahrt verlangt Funkzeugnisse, Radar- und GPS-Kenntnisse. Damit nicht genug.

AIS und Radar © CF
Orientierung per Radar (rechter Bildschirm) und Automatischem Identifikationssystem (AIS) © CF

Symbole, Bojen, Leuchten, Schallsignale wollen richtig gedeutet werden. Wer Fehler macht, gerät unter Umständen auf Abwege. Doch außer lauter Motoren und Musik ist von den Schiffen oft wenig zu hören. Kaum ein Horn, keine Glocke. Und was ist, wenn es brenzlig wird auf dem Rhein?

Patrick Gereke (Kapitän) © CF
10 Meter über dem Wasser: Kapitän Patrick Gereke im Steuerhaus © CF

Im Steuerhaus halten die Schiffsführer einen Joystick in der Hand, mit dem sie den Kurs vorgeben. Per Radar und Automatischen Identifikationssystem (AIS) navigieren sie den Cruiser an anderen Schiffen vorbei. Per Funk gibt es direkten Kontakt.

Schiffsglocke © CF
Mehr Tradition denn Funktion: Die Schiffsglocke am Steuerhaus © CF

Das Typhon (siehe Titelbild) erreicht die anderen mit einem satten Klang. Die Folge von kurzen und langen Tönen muss ein Kapitän zu deuten wissen. Auch die Glockenschläge transportieren Anweisungen und Mahnungen, zum Beispiel, wenn Gefahr im Verzug ist. Doch nur noch selten röhrt das Typhon auf der Bugspitze. Und die Glocke an der Reling ist fast nur noch schöner Schein.

Dominik Frühauf (Küchenleiter) © CF
Chefkoch Dominik Frühauf in der Bordküche. Wenn sein Team zu viel Dampf produziert, schlägt der Feueralarm an. © CF
Im Maschinenraum © CF
Meine Begleiterin Katerina Katsatou und ich stiegen in die Höhle der Propeller. Wer im Schiffsherz steht, hört nichts anderes als den rhythmischen Lärm der Maschinen, die die MS RheinFantasie durch den Fluss schieben. © CF

Mit 85 Metern Länge und 14 Metern Breite ist die MS RheinFantasie eines der größten und modernsten Fahrgastschiffe, die die Flotte der Köln Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt zu bieten hat.

Patrick Gereke am Außenpult © CF
Fingerspitzengefühl: Patrick Gerede manövriert das Schiff per Handle am Außenpult an die Anlegestelle. © CF

Mit rund 11 km/ h bestritten wir die Bergfahrt nach Linz. Mit doppelter Geschwindigkeit glitten wir gen Tal, nach Köln zurück. 120 Kilometer Wasserstraße liegen zwischen Start und Ziel.

Patrick Gereke (li) und Nico Braune (Steuermann) © CF
Glockenschlag aus der Vergangenheit: Schiffsführer Patrick Gereke (li) und Steuermann Nico Braune auf dem Austritt neben dem Steuerhaus.

Köln Düsseldorfer Deutsche Rheinschifffahrt: https://www.k-d.com

Nico Braune legt an © CF
Halt im Heimathafen: Nico Braune vertäut das Schiff am schwimmenden Anleger. © CF

Traualtar im Tauchbecken

Hochzeit unter Wasser

SWR 2 Matinee

9. Juli 2017, 9 Uhr

Das ist der Link zu meinem Stück in der SWR Matinee über Hochzeit

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/matinee/swr2-matinee-am-9-juli-2017-hochzeit/-/id=660804/did=19604736/nid=660804/1157oei/index.html

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Stefan Raetz (Rheinbachs Bürgermeister und tauchender Standesbeamter) kurz vor dem Tauchgang zum Traualtar in Monte Mare © CF

Trauung ist ein Rechtsgeschäft, ein Akt der Bürokratie. Damit es aber was hermacht, klettern die Paare auf Kräne, springen per Fallschirm, stehen auf Brücken oder in Bergwerken. Das Ja-Wort geben sie sich an immer spektakuläreren Orten. Im Jahr 2000 ließen sich 30 Paare vor einer kleinen Insel in Thailand trauen. Die Zeremonie unter Wasser kam ins Guinnessbuch der Rekorde. Wer den gesamten Rechtshergang unter Wasser haben will, braucht auf jeden Fall einen Tauchschein und vor allem einen Standesbeamten, der ebenfalls tauchen kann.

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Stefan Raetz schlug Peer Schwetzler (Monte Mare) vor, im Tauchzentrum Unterwasserhochzeiten anzubieten. Der Betriebsleiter sagte JA zum Bürgermeister.  © CF

In der Eifelvorstadt Rheinbach ist alles zu haben: Schnupperkurs, Tauchschein, ein Becken mit Tiefgang und einen tauchenden Bürgermeister. Ich durfte dabei sein, als sich Ellen Baumbach und Jan Braun das Ja-Wort gaben, im Tauchzentrum des Freizeitbades Monte Mare. 

Die entscheidende Antwort © CF
Ellen Baumbach und Jan Braun in rund zehn Metern Tiefe © CF

monte mare Rheinbach Freizeitbad GmbH & Co. KG

Indoortauchzentrum, Münstereifeler Straße 69, D – 53359 Rheinbach

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Ein Fahrradclown im Zirkus Flic Flac

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Justin Case in der Manege von Flic Flac © CF

Von einem Drahtesel, der Geschichten erzählt

Justin Case und Wendy Vousden

SWR 2 Matinee

4. Juni 2017, 9 bis 12 Uhr

Link zu meiner Reportage

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/matinee/swr2-matinee-am-4-juni-2017-das-fahrrad/-/id=660804/did=19420884/nid=660804/sdpgid=1415435/1m3syus/index.html

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Backstage: Justin Case (Fahrradclown, Akrobat) und seine Frau Wendy Vousden (Komikerin, Schriftstellerin) © CF

Flic Flac ist der Hardrocker unter den Zirkussen. Flic Flac setzt auf Geschwindigkeit, Todeskugeln, Hochseil ohne doppelten Boden. Flic Flac ist Adrenalin pur. Und dann das. In ihrer neuen Show gondelt ein Fahrradfahrer durch die Manege.

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Im Fahren fängt Justin Case das Vorderrad ein und montiert es wieder an, ohne abzusteigen. Eine Erfindung, die ihm bisher niemand nachmacht © CF

Justin Case nennt das Fahrrad einen Freund. Es gibt ihm Freiheit und hilft ihm, lachend durchs Leben zu ziehen. Während er in die Pedalen tritt, montiert und demontiert er Sattel, Lenker, Ketten, verliert Vorderräder, bewahrt Haltung. Seine Frau Wendy Vousden assistiert, berät, führt Regie.

© CF

In Frankreich erlernte Justin Case seine Kunst, an der National School of Circus. Zur Zeit tourt er mit dem Zirkus Flic Flac durch Deutschland.

On Stage_Justin Case © Flic Flac

Justin Case auf dem kleinsten Fahrrad der Welt © Flic Flac

Best of Flic Flac – Die neue Show

Tour 2017

Bis 18. Juni: Frankfurt am Main – Festplatz am Ratsweg

22. Juni bis 2. Juli: Bochum, Am Ruhrstadion

www.flicflac.de

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© CF

Grüne Hauptstadt Europas 2017

Essen – Von der Kunst des Wandels

23. Mai 2017

WDR 3, Kultur am Mittag, 12 Uhr

Fotogalerie und Podcast stehen in der WDR – Mediathek 

http://www1.wdr.de/kultur/kunst/essen-gruene-hauptstadt-essen-100.html

Die Emscher (siehe Titelbild) steht für Tod, Abwasser, Geruch nach welker Süße. Doch das soll anders werden. Abschnitt für Abschnitt wird der Fluss renaturiert. Ist das ein Grund, Grüne Hauptstadt Europas zu sein?

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Essen im Norden: „Warten auf den Fluss“ heißt das Kunstwerk auf der Emscherinsel, ein temporäres Hotel der niederländischen Künstlergruppe „Observatorium“. Wer auch auf den Fluss warten will, kann ins Hotel einchecken und eine Nacht zwischen Emsiger und Rhein-Herne-Kanal verbringen. © Katerina Katsatou

In diesem Jahr trägt Essen den Titel als achte europäische Stadt. 2010 wurde mit Stockholm Europas erste grüne Hauptstadt gekürt. Okay. Aber Essen?! Die einstige Montanhochburg?!

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Essen im Süden: Ralph Kinder steht auf einem Ökobauernhof in Schuir. Der Kommunikationswissenschaftler ist der Projektleiter der Grünen Hauptstadt Essen 2017. „Ruhrgebiet heißt für mich Yin und Yang, Schön und Hässlich. Wir verändern uns dauernd.“ © CF

Essen gilt als die grünste Stadt in NRW und die drittgrünste in der Bundesrepublik. Ich habe Essen besucht und vor allem eine lebendige Subkultur gefunden. Aktivist_innen kämpfen um weniger Autos und mehr Fahrradverkehr.

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Essen im Zentrum: Björn Ahaus und sein Sohn stehen im Planckgarten (Holsterhausen), auf dem Beet mit dem Maya-Mix, Kürbis, Mais, Bohnen. Der Sozialwissenschaftler engagiert sich in der Initiative Transition Town Essen, einer Bewegung, die an einer irischen Universität begann. Ziel ist, die Welt lebenswerter zu gestalten, nicht zuletzt durch eine Zukunft ohne fossile Brennstoff. Das Mott: Einfach. Jetzt. Machen!  © CF

Immerhin gibt es im Ruhrgebiet RS 1, den Radschnellweg, das benzinfreie Pendant zu den Autobahnen. Es gibt Gemeinschaftsgärten und die Initiative Transition Town Essen.

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Eine Gemeinschaftsgärtnerin formt die Hülle aus Ton für eine Samenbombe. © CF

Ausstellung

Grün in der Stadt Essen. Mehr als Parks und Gärten

Bis 27. August 2017

Ruhr Museum/ UNESCO-Welterbe Zollverein

Areal A [Schacht XII]/ Kohlenwäsche [A 14]

Gelsenkirchener Straße 181/ 45309 Essen

https://www.ruhrmuseum.de

 

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Essen im Westen: Smog über Zinkhütte Borbeck, Essen 1964 © Ruhr Museum. Foto: Walter Moog.

Grüne Hauptstadt Essen 2017

https://www.essengreen.capital/startseite_essen_egc.de.html

Transition Town Essen

www.transitiontown-essen.dewww.transition-initiativen.de

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Holsterhausen: Besucher im Planckgarten, einem der zehn Gemeinschaftsgärten in Essen © CF

Gemeinschaftsgärten in Essen

https://gemeinschaftsgartenessen.wordpress.com

Save our seeds

http://www.saveourseeds.org

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Heidi Santo ist eine der Freiwilligen, die mit ihren Infopoints durch die Grüne Hauptstadt reisen. © CF

Warten auf den Fluss

4. Juni bis 4. September

Künstlergruppe Observatorium (NL/ Rotterdam)

http://wartenaufdenfluss.de/home/

Literatur

Emschergenossenschaft/ Regionalverband Ruhr/ Künstlergruppe Observatorium (Hrsg.): Warten auf den Fluss. Das Neue Emschertal im Wandel der Kunst. Ein Lesebuch. Klartext Verlag. Essen 2011

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Karnap, an der Emscher: Carbon Obelisk von Rita McBride, installiert 2010 anlässlich der Kulturhauptstadt Europas. Eine 14 Meter hohe Spitzsäule aus Kunststoff und Karbonfaser. © CF

Carbon Obelisk

http://www.ruhrkunstmuseen.com/public-art-ruhr/carbon-obelisk.html

Feldmann’s Grüner Markt

Schuirweg 105, 45133 Essen

http://www.feldmanns-gruener-markt.de

 

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Feldmann’s grüner Markt © CF

Auskultieren, Perkutieren, Palpieren

Hautnah

SWR 2 Matinee (Thema: Resonanz)

14. Mai 2017 ( 9 bis 12 Uhr)

Meine Reportage läuft  10 Uhr

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1816. Der französische Arzt René Théophile Hyazinthe Laënnec wollte Diskretion und Distanz zum Körper, als er das Herz einer Patientin abhörte. Kurzerhand rollte er ein Papier zum Hörrohr. Später baute er einen Holztrichter, nannte ihn Stethoskop und revolutionierte die Medizin. © CF

Das ist der Link zu meiner Miniatur bei SWR 2

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/matinee/swr2-matinee-am-14-mai-2017-rezonanz/-/id=660804/did=19241518/nid=660804/xogqr5/index.html

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Kerstin Holdt beim Auskultieren © CF

Im Körper geht es recht laut zu. Flüsse strömen, Abwasser glucksen, Türen knallen, Hohlräume tönen nach, Säulen dämpfen ab. Geübte Ohren können sehr viel hören und richtig deuten. Krankheiten lassen sich mit einfachen Methoden zumindest erkennen.

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2700 v.Chr.. Das Abtasten, die Palpation gilt als eine der ältesten diagnostischen verfahren. Bereits im antiken Ägypten lernten angehende Ärzte die Methode des Palpierend. Jahrelang übten sie die Technik in Tempelschulen. © CF

Erfahrene Mediziner_innen brauchen Hände, ein Stethoskop und vor allem ein untrügliches Gespür. Denn ein guter Ton ist nicht unbedingt ein gutes Zeichen.

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1761. In Wien erschien eine Schrift, die ihren Autoren Leopold Auenbrugger berühmt machte. Titel: Neue Erfindung mittels Beklopfen des menschlichen Brustkorbs Zeichen der Erkennung verborgener Krankheiten zu gewinnen. Jahrelang hatte der Wiener Mediziner die Brustwand abgeklopft und Schallunterschiede wahrgenommen. Aus seinen Beobachtungen entwickelte er die Perkussion. © CF

Auskultieren, Perkutieren, Palpieren, also Abhören, Abklopfen, Abtasten sind nach wie vor wichtige Diagnosemittel. Ich ließ mir die manuellen Klassiker von Kerstin Holdt zeigen, in ihrer Praxis für Heilpraktik und Osteopathie in Köln Nippes.

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Die Blutdruckmessung gilt weltweit als eine der häufigsten Untersuchungsmethoden © CF

Kerstin Holdt

Praxis für Heilpraktik und Osteopathie

Neusser Str. 265. 50733 Köln

http://naturheilpraxis-holdt.de

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Schall und Swing: Paule mit Patient_in © CF