Elijah Levita

Geburtstag des jüdischen Grammatikers am 13.2.1469 

13.2.2019

Link zum Audio

WDR 5: 9.45 Uhr

WDR 3: 17.45 Uhr

Elijah Levita war einer der schillerndsten, jüdischen Renaissancegelehrten. Er war Humanist, Hebraist, Übersetzer, Dichter. Zeitlebens setzte er sich mit sprachwissenschaftlichen Themen auseinander, studierte die Sprache der Bibel, brachte christlichen Gelehrten Hebräisch bei. Italienische Ritterromanzen übersetzte er ins Westjiddische. Mit 79 Jahren starb Elijah Levita in Venedig. 

Neuer Fund: Ein Brief, geschrieben von Elijah Levita an seinen Schwiegersohn. Verfasst auf Westjiddisch, Levitas Muttersprache. © Bayerische Staatsbibliothek München

Geboren wurde er im Aischtal bei Nürnberg als der jüngste von neun Söhnen. Seine Familie gehörte zum Landjudentum, das sich in der frühen Neuzeit herausbildete, als Juden das Leben in größeren Städten verwehrt wurde. Wahrscheinlich bewogen Elijah Levita Antisemtismus und Vertreibungen, nach Italien auszuwandern, wo er die längste Zeit seines Lebens verbrachte.

Stefan Jakob Wimmer (Fachreferent für Hebraica und Alter Orient an der Orient- und Asienabteilung an Bayerischen Staatsbibliothek München © Bayerische Staatsbibliothek München)

In einer der angesehensten Druckereien Venedigs arbeitete er als Korrekturleser. Mit den Übersetzungen der Psalmen ins Jiddische feierte er Erfolge. Mit seinen Thesen über die menschliche Mitarbeit an den von Gott gegebenen Bibeltexten machte er sich viele Feinde. Zu Levitas Schülern und Briefpartnern gehörten berühmte Humanisten der Reformationszeit wie Sebastian Münster und Andreas Osiander. 

Melanie Lange (Theologin) © Privat

Für das ZeitZeichensprach ich mit der Theologin Melanie Lange und dem Orientalisten Stefan Jakob Wimmer. Melanie Lange veröffentlichte eine der ersten Studien über Elijah Levita. Stefan Jakob Wimmer entdeckte kürzlich zwei Briefe mit der Handschrift von Elijah Levita, studierte und übersetzte sie.

Literatur

Evangelische Verlagsanstalt. Leipzig 2018

Levita, Elijah: Übersetzung des Buchs Massoreth Hammassoreth. Unter Aufsicht und mit Anmerkungen. Johannes Salomo Semlers. Hansebooks.com

Shuli Grohmann (Religionslehrerin, Tänzerin, Sängerin) liest aus der Tora auf Hebräisch © Claudia Friedrich
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MITTWOCH

수요일 Wassertag Wednesday 星期三 Der Dritte Merkurtag środa יום רביעי 348 Mercredi Η Τετάρτη Die Vierte

WDR 5 Neugier Genügt

9. Januar 2019

nach 10 Uhr 

Link zur Miniatur über den Mittwoch

Am Mittwoch ist es nicht mehr weit bis zum Wochenende. Nach Mittwoch geht es einfach nur noch bergab. Im Koreanischen heißt Mittwoch Wassertag, in den romanischen Sprachen ist der Tag dem Merkur gewidmet, im englischen Sprachraum ist der Mittwoch Wednesday, der Tag des germanischen Göttervaters Wotan. In der mystischen Lehre der Kabbala ergibt Mittwoch die Zahl 348. Im Chinesischen und Mongolischen ist Mittwoch der dritte Tag, im Griechischen der vierte, der Tag in der Mitte. Warum das so ist, bespreche ich mit dem Theologen Manfred Becker-Huberti. Eine Miniatur.

Deutscher Herbergsverein

Frei zur Einkehr

SWR 2 Matinee zum Thema Herberge

23. Dezember 2018, 10 Uhr

Link zum Audio über den Deutschen Herbergsverein

Im 19. Jahrhundert begaben sich tausende Handwerker zu den damals neuen Stahlfabriken und Kohlebergwerken. Landarbeiter verdingten sich als Erntehelfer © CF

Sie kommen aus dem Osten Europas, wandern über Grenzen, suchen Arbeit, finden Jobs, die hier niemand machen will. Sie stechen Spargel im April, lesen Wein im Herbst, zerlegen Tiere in Fleischbetrieben, eine Knochenarbeit. Sie hausen in Wäldern, übernachten illegal in Gaststätten: Wanderarbeiter und –arbeiterinnen. Andere sitzen vor Supermärkten. Sie betteln, trinken, spritzen Heroin. Sie ziehen von zur Bahnhofsmission: Menschen, die ohne Obdach sind, nie ohne Grund.

Im Mittelalter boten Klöster Asyl, in der Neuzeit Gaststätten, im 19. Jahrhundert entstanden an verschiedenen Orten Herberge zur Heimat. Die erste Herberge zur Heimat gründete in Bonn ein Kreis engagierter Christen um den Staatsrechtler um Clemens Theodor Perthes.

Auf dem ersten evangelischen Kirchentag im September 1848 lieferte der Diakon und Sozialpädagoge Johann Hinrich Wichern entscheidende Impulse. In der Schlosskirche in Wittenberg hielt er vor den Delegierten eine Rede zur Gründung des Centralausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche, dem Vorläufer des Diakonischen Werkes.

Waldkirche bei Bethel © CF

Und weil das 19. Jahrhundert die Zeit der Vereine ist, wurde auch ein passender Verein gegründet: der Deutsche Herbergsverein. Sein Nachfolger ist Verband der evangelischen Obdachlosenhilfe.

Hohlweg im Teutoburger Wald: Wandernde begaben sich in die Ballungsräume, zum Beispiel ins Rheinland. © CF

Eine Miniatur über ein eher unterbelichtetes Kapitel der jüngeren Geschichte. Es geht um die Wandererfürsorge, die vornehmlich von konservativen Protestant_innen ins Leben gerufen wurde und sich auch einem Erbe stellen musste, das schmerzlich ist.

Ich sprach mit Michael Häusler, dem Archiv- und Bibliotheksleiter des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung in Berlin.

Archiv des evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung


Die Couch – Möbel & Metapher

Nathan Kravis: Auf der Couch

Eine verdrängte Geschichte der analytischen Couch von Platon bis Freud

WDR 3 Kultur am Mittag
21. Dezember 2018, 12 Uhr

Link zur Miniatur über die Couch – Link to the audio about the couch

Weniger sitzen, mehr gehen. Sport treiben hält fit. Wie wäre es mit liegen? Liegen?! Einfach so? Mich auf die Couch schmeißen, vielleicht noch beim Psychoanalytiker? Geht’s noch?! Ja, es geht. Verdammt gut geht es. Eine richtige Couch und genau das rechte Gegenüber. Das kann Wunder wirken, befreien, heilen. Liegen steht in einer langen Tradition. 

Sofa stammt aus dem arabischen Suffa, was soviel heißt wie Kissen oder Ruhebank. Dieses Sofa steht in einem kleinen, feinen Teesalon in Düsseldorf. © CF

Bei edition frölich erschien kürzlich ein Buch mit dem Titel Auf der Couch. Das Buchcover zeigt ein Gemälde des spanischen Künstlers Ramon Casas i Carbó aus dem Jahre 1895. Nach dem Ball, so der Titel des Bildes, gehört zu eines der vielen Illustrationen, die den Text des US-amerikanischen Autors Nathan Kravis begleiten.

Nathan Kravis (Professor für Psychiatrie am Weill Cornell Medical College der Cornell University in New York) © David Arky

Nathan Kravis gräbt in der reichen Geschichte des Möbelstücks. Er spiegelt die soziale, kommunikative und medizinische Seite des Sofas von der Antike bis heute. Ich las im Liegen und schrieb im Sitzen. Das könnte sich demnächst ändern. 

Die Präsidialsuite im klassizistischen Hotel Thermae Sylla in Aidipsos auf Euboia (Griechenland). Im Turmzimmer unterm Dach lag der Jet Set der 1950er/ 60er Jahre auf der Couch, auch die Opernsängerin Maria Callas. © CF

My Radiofeature is a homage for the recumbent posture. I spoke with Nathan Kravis, the Professor of Psychology, who wrote about the long tradition of laying down as strong gesture of power and communication.

Kravis, Nathan: On the couch. A repressed history of the analytic couch from Plato to Freud. Massachusetts Institute of Technology. Cambridge Massachusetts 2017 (German by edition frölich. Berlin 2018)

The art of recumbency: Liegen Lernen von denen, die die Kunst beherrschen © CF

Flâneuse – Frauen erobern die Stadt

Frau zu Fuß

Eine Kulturgeschichte des weiblichen Gehens von Lauren Elkin

14. Dezember 2018

WDR 5, Scala, 14 Uhr und 21 Uhr

Link zum Audio über die Flaneusen

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Anarchie des Müßiggangs: Flanieren, verweilen, sich treiben lassen © CF

Das Gehen ist ein literarischer Akt, eine Grundfigur der Poesie, eine Schule des Genusses, wie es der Schriftsteller Franz Hessel ausdrückte. In der westlichen Kulturgeschichte allerdings sind Flaneure zumeist begüterte, untätige, männliche Müßiggänger. Wo aber schlendern die Flâneusen? Die amerikanische Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Lauren Elkin schrieb eine Geschichte des weiblichen Gehens. Jetzt liegt der Text in einer deutschen Übersetzung vor mit dem Untertitel: Frauen erobern die Stadt in Paris, New York, Tokio, Venedig und London. Stationen, die die Autorin selbst besucht hatte. Lauren Elkin lebt inzwischen in Paris. Eine Miniatur.

Literatur

Elkin, Lauren: Flâneuse. Frauen erobern die Stadt – in Paris, New York, Tokio, Venedig und London. Aus dem Englischen von Cornelia Röser. Btb Verlag. München 2018.

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Performance ohne jede Absicht: Nur der Aufbruch ist gewollt © CF

Aufgefaltet – Fold

Der Rhythmus vom Knicken – The dance of kinks

WDR 5 Neugier Genügt

6. Dezember 2018, nach 10 Uhr

Link zum Hörstück übers Falten – Touch it Hear it Fold it

Link zur WDR Fotostrecke – Touch for the Photogallery in the WDR Web

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Papierkünstler Peter Dahmen schiebt ein Pop up in den Raum © CF

Falten ist lowtech, ist simpel, ist Pop up. Die einen falten Hände, die anderen Papier, die dritten digital, zum Beispiel dann, wenn sie das Wissenschaftsgame Foldit spielen.

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Foldit für Mensch und Tier  © CF

Foldit ist ein Videospiel, das an der Uni Washington in Seattle entwickelt wurde. Die Weltspielegemeinde darf Proteine falten und ihre Ergebnisse an das Institut für Proteinforschung schicken. Ich sprach mit dem Biochemiker Brian Koepnick.

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Ziehharmonikafalten sind Klassiker und zugleich Erinnerungskonzept an die eigene Kindheit © CF

Ohne Falten gäbe es kein Leben, kein Origami, keine Botoxspritzen. In meinem hörspielartigen Feature begebe ich mich in eine Welt der Dinge und des Denkens zwischen Bergfalte und Talfalte.

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Athen (Griechenland), in der Kaserne der Präsidialgarde – a soldier in Athens, wearing a scirt with pleats © CF

Folding is low tech, is life, is complicated, is beauty. We fold hands, paper, clothes. Scientists use the model of origami to explain processes, which happen every second in our body, when aminoacidchains fold themselves into protein-molecules. Paper Engineers creat structures, which pop out a folded card. A radioessay about the mystery of folding.

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The Tailoring in the barracks of the Evzones in Athens (Greece) – In der Schneiderei entstehen die Uniformen der Elitesoldaten. © CF

Der weiße Faltenrock, die Foustanella ist ein nationales Symbol. In der Zeit der Befreiungskriege gegen das Osmanische Reich trugen Rebellen den Faltenrock. The fustanella is a national symbol of Greece. In the time of the Osmanic Empire rebells carried th fustanella as a amour. Today the gardists of the president in Athens (Greece) wear the foustanella, the skirts with 400 pleates on Sunday and on holidays.

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Evangelos Lasos ist the dressmaker of the uniforms. His colleague Despina Politis (left) stiches a foustanella © CF

Literatur

Jackson_Falttechniken
Haupt Verlag. Bern 2015

Jackson_Schneiden und Falten
Haupt Verlag. Bern 2017

Holt, Neil/ Velsen von, Nicola (Hg.): Papier. Material, Medium und Faszinosum. Prestel Verlag. München London New York 2018

Goetschel, Antoine F.: Animal Spa. Die Geschichten des Tieranwalts. (Hg. Global Animal Law Gal Verein). C.F. Portmann Verlag. Küsnacht 2018

Goetschel, Antoine F.: Tiere klagen an. S. Fischer Verlag. Frankfurt am Main 2012 

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Antoine F. Goetschel – Internationaler Berater für das Tier in Recht und Ethik © CF

Antoine F. Goetschel (Anwalt in Zürich)

Global Animal Law GAL Verein

Das Logo ist eine gefaltete Elefantenkuh (s. Titelbild)

Präsident: Antoine F. Goetschel

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Papierdesigner Peter Dahmen kreiert Pop ups © CF

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Aus 2D wird 3D: Das Vorbild ist das Hotel Rothschild 22 in Tel Aviv © CF

Peter Dahmen (Papierdesigner und Pop up-Künstler

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Täuschung durch präzise Faltung: In der Zauberakademie lernen die Lehrlinge, den Dollarschein in eine Spendenquittung zu verwandeln – in the academy of the Magier learn the students, how to fold a dollar note and unfold a receipt © CF

Akademie der Zauberkunst

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Zaubermeister Christian Jedinat © CF

Black Table Magic Theater

Christian Jedinat und René Vander Vreken

Aachenmünchener-Platz 8

52064 Aachen

Lord Byron © CF
Um 1830 portraitierte ein anonymer Maler den englischen Dichter Lord George Gordon Byron vor der Akropolis, gewandet in einer  Foustanella, der Uniform der Rebellen gegen das Osmanische Reich © Benaki Museum

Benaki Museum in Athen (Griechenland)

Museum of greek culture

Im Museum hängen viele Originale aus der Zeit der Befreiungskriege Griechenlands gegen das Osmanische Reich, an denen Philhelenen wie Lord Byron teilnahm.

1 Koumbari St.& Vas. Sofias Avenue. 10674 Athen

Denkmal des unbekannten Soldaten

Syntagma Platz, Athen

Evzonen (Präsidialgarde)

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Evzone Konstantinos Peristeris (re.) und Gardeoffizier Nikolaos Vavlekis (das Foto zeigt Nikolaos Vavlekis in der Uniform der Präsidialgardisten) © CF

Ernst Toller

1.12. 1893: Geburtstag des Dichters und Dramatikers Ernst Toller

Um gerecht zu sein, darf man nicht vergessen

ZeitZeichen am 1. Dezember 2018

WDR 5: 9.45 Uhr/ WDR 3: 17.45 Uhr

Link zum Audio über Ernst Toller

„Eine jüdische Mutter hat mich geboren, Deutschland hat mich genährt, Europa hat mich gebildet, meine Heimat ist die Erde, die Welt mein Vaterland.“Als Ernst Toller diese Zeilen für seine Autobiographie Eine Jugend in Deutschland schrieb, sind die Nationalsozialisten fast an der Macht. Im Januar 1933 zogen sie in den Reichstag ein. Zufällig weilte Ernst Toller in dieser Zeit auf einer Vortragsreise in der Schweiz, war aus Versehen bereits im Exil. Seine Wohnung wurde gestürmt, sein Schriftgut verbrannt, seine deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Ernst Toller emigrierte nach London, später in die USA. Aus dem Exil heraus engagierte er sich gegen die Diktaturen in Deutschland und Spanien.

ET 2 © Ernst Toller Gesellschaft
Ernst Toller (1893 bis 1939) © Ernst-Toller-Gesellschaft

Geboren am 1. Dezember 1893 in Samotschin westlich von Posen wuchs er in einer jüdischen Kaufmannsfamilie auf. Mit 23 zog er in den Ersten der beiden Weltkriege und kehrte krank zurück. Der Patriot wandelte sich zum Pazifisten und Weltbürger.

Während in Berlin seine Stücke Beifall ernteten, verbüßte er in Bayern eine mehrjährige Festungshaft wegen Hochverrats. Ernst Toller war an der nur kurz währenden Münchner Räterepublik beteiligt, bevor sie im Frühling 1919 von Freikorps-Soldaten blutig niedergeschlagen wurde. In einer kleinen Zelle schrieb Ernst Toller  Theaterstücke wie Die Wandlung, Masse Mensch, Der deutsche Hinkemann.

ET 3 © Ernst Toller Gesellschaft
Das Hochzeitsphoto (1935) © Ernst-Toller-Gesellschaft

Im Exil in London heiratete er seine 20 Jahre jüngere Lebensgefährtin Christiane Krautoff. Als Kinderstar wurde sie in Deutschland berühmt. In Berlin hatte sie sich in den Schriftsteller verliebt.

Ein Jahr vor seinem Tod trennte sich Christiane Grautoff von Ernst Toller. Im Mai 1939 erhielt sie ein Telegramm: Ernst Toller hung himself during the night. Im Bad eines Hotelzimmers in New York setzte er seinem Leben ein Ende.

Christiane Grautoff © Weidle Verlag

Heute wird er neu entdeckt, nicht zuletzt durch die wertvolle Arbeit der Ernst Toller Gesellschaft mit Sitz in Neuburg an der Donau. Seit 1993 vergibt sie den Ernst Toller Preis. Am 1. Dezember zum Beispiel wird der Ernst Toller-Preis vergeben. 2018 erhält Wolf Biermann die Auszeichnung. Bisherige Preisträger_innen sind unter anderem Julie Zeh, Günter Grass und Albert Ostermaier.

ET 1 © Ernst Toller Gesellschaft
© Ernst-Toller-Gesellschaft e.V.

10. Ernst Toller-Preis

1.12.2018

Preisträger: Wolf Biermann

Preisgeld: 5000 Euro

Ernst Toller-Gesellschaft

www.ernst-toller.de

Ausgewählte Literatur

Ernst Toller Briefe © Wallstein Verlag

Toller, Ernst: Briefe 1915-1939. Kritische Ausgabe (2 BD./ Hrsg von Stefan Neuhaus, Gerhard Scholz, Irene Zanol, Martin Gerstenbräun, Veronika Schuchter und Kirsten Reimers unter Mitarbeit von Peter Langemeyer). Wallstein Verlag. Göttingen 2018

181201 Michael Pilz © Michael Pilz
Der Literaturwissenschaftler Michael Pilz arbeitet an der Kritischen Werkausgabe © Privat

Toller, Ernst: Sämtliche Werke (6 Bd./ Im Auftrag der Ernst-Toller-Gesellschaft hg. von D. Distl, M. Gerstenbräun, T. Hoffmann, J. Jordan, S. Lamb, P. Langemeyer, K. Leydecker, S. Neuhaus, M. Pilz, K. Reimers, Ch. Schönfeld, G. Scholz, R. Selbmann, Th. Unger und I. Zano). Wallstein Verlag. Göttingen 2014

Michael Pilz ist einer meiner Interviewpartner © Uni Innsbruck

Toller, Ernst: Masse-Mensch. Ein Stück aus der sozialen Revolution des 20. Jahrhunderts. (Hg. Volker Ladenthin und Mario Leis) Reclam Verlag. Stuttgart 2015

Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland. (Hg. Wolfgang Frühwald). Reclam Verlag. Stuttgart 2013

Ostermaier, Albert und Feld, Werner (HG): Die Göttin und ihr Sozialist. Christiane Grautoff – ihr Leben mit Ernst Toller. Weide Verlag. Bonn 1996

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Volker Ladenthin interviewte ich zu Ernst Toller (Erziehungswissenschaftler, Uni Bonn) © Claudia Friedrich

Ladenthin, Volker: Gerechtes Erzählen. Studien zu Thomas Manns Erzählung „Das Gesetz“, zu Theodor Storm und Ernst Toller. Königshauses & Neumann. Würzburg 2010